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Märchen
einmal anders gesehen
so
lautete das Thema der Ikebana-Ausstellung in der Orangerie, Blühenden
Barock, in Ludwigsburg vom 8. - 18. Juni 2000.
Ziel
war es, daß keine Märchenszenen, etwa aus "Aschenputtel" oder
"Frau Holle", nachgebildet werden. Vielmehr wurden Märchen auf ihr
Wesentliches hinterfragt und künstlerisch umgesetzt.
Märchen
fazinieren jung und alt immer wieder. Da ist die Figur des Guten, die des
Bösen, des Schönen, des Tragischen. Ja, sie begleiten uns ein
Leben lang. Sie verkörpern die immerwährende Auseinandersetzung
des Menschen mit der Natur.
Pressestimmen
Stuttgarter
Zeitung vom 10.6.2000:
Foto Weise/factum |
Ikebana
auf dem Weg durch die Märchenwelt
Ungewöhnliche
künstlerische Kombinationen von Blüten und unter- schiedlichen
Materialien, die im Wald, am Meer oder in Gärten gefunden wurden,
sind in der Orangerie der Gartenausstellung Blühendes Barock in Ludwigsburg
zu sehen. Die Arbeiten, die einen Hauch Fernost in das Glashaus des Barockgartens
zaubern, stammen aus den Händen von Meisterinnen und Meistern der
Stuttgarter Ikebana-Schule ,,shin eigetsu shofu ryu", die sich während
der üblichen Öffnungszeiten der Gartenschau bis zum 18.Juni in
Ludwigsburg präsentiert. „Märchenwelt“ lautet das Thema dieser
Ausstellung, die sich aber nicht als Fortsetzung jener traditionellen Darstellungsformen
von Märchen versteht, wie sie nur wenige hundert Meter weiter im Märchengarten
des Blühenden Barocks zu sehen sind. |
lkebana
ist eine eigenständige künstlerische Ausdrucksform, eine kreative
Tätigkeit, die sich nicht auf Nachahmung von Vergangenem beschränkt.
,,Märchen einmal anders gesehen", haben sich die Gäste aus Stuttgart
zur Aufgabe gestellt und mit lkebana („Die Kunst der lebendigen Blüte“)
eine ungewohnte, auf das Wesentliche konzentrierte Sicht-weise der Märchen
künstlerisch umgesetzt - dabei geht es um das Gute und Böse,
um das Schöne und Hässliche, um das Tragische und Heitere. (orn)
Marbacher
Zeitung vom 10.6.2000:
Foto:
b/Pangert |
Ikebana-Märchenfiguren
im Blühenden Barock
LUDWIGSBURG.
Ikebana schmückt seit gestern die Orangerie im Ludwigsburger „Blühenden
Barock“: Blumen in allen Farben wurden kunstvoll mit verschiedenen Fundstücken,
etwa Muscheln, Moosen oder Gräsern, zu Arrangements und Figuren von
den Meisterinnen und Meistern der Stuttgarter Ikebana-Schule gesteckt.
Ikebana kommt aus Japan, heißt „lebendige Blumen“ und ist eine Kunst
des Blumensteckens nach bestimmten ästhetischen und philosophischen
Regeln. Die Tradition geht bis ins achte Jahrhundert zurück. |
Die Blumen
in der fernöstlichen Ausstellung im BlüBa hingegen sind ganz
frisch. Das Motto der floristischen Schau heißt: „Märchen einmal
anders gesehen“. Bis zum 18. Juni ist die Ausstellung in der Orangerie
zu sehen.
Ludwigsburger
Kreiszeitung vom 8.6.2000:
l |
(ad)
- Keine üblichen Märchenszenen wie Frau Holle oder Rotkäppchen
sind in der Orangerie des Blühenden Barocks zu sehen. Die Meisterinnen
der Stuttgarter lkebana-Schule setzen Märchen auf ihre Art in Szene.
„Märchenwelt“ heißt eine Ausstellung, die bis zum 18 Juni zu
sehen ist. Alte Märchenszenen sind aus neuen Perspektiven zu sehen.
Bild:
LKZ-Drossel |
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